Das Leben in Wendepunkten - Die großen kleinen Momente
Shownotes
Christian und Andi sprechen über die Momente, in denen wir plötzlich merken: Etwas hat sich verändert. Zwischen Sommerpause, Alltagssehnsucht und echter Langeweile geht es um das Älterwerden, neue Lebensphasen und die Frage, wo wir eigentlich hingehören. Was passiert, wenn man auf einem Stadtfest kein einziges Lied mehr kennt? Ein persönliches, humorvolles und nachdenkliches Gespräch über Wendepunkte, Identität und die kleinen Erkenntnisse, die uns im Leben prägen.
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00:00:00: Alter werden es wie auf einem Berg steigen.
00:00:02: Je höher man kommt, desto mehr Kräfte sind verbraucht aber desto weiter sieht man.
00:00:20: Ja hallo diesmal ein bisschen schneller.
00:00:23: zur nächsten Folge Business Pop Kultur und ich sage erst mal Servus Andy Wie gehts dir?
00:00:30: Wie bist du durch den Sommer gekommen?
00:00:33: Ich meine, die Pausen zu unterbieten ist jetzt nicht so schwierig.
00:00:36: Wir haben ja relativ große Lücken gelassen Anfang des Jahres.
00:00:39: Freu ich, dass wir wieder zusammenkommen.
00:00:41: Morgen könnte ich sagen, es ist relativ früh heute, wo wir aufnehmen und Sommer ist gut verlaufen.
00:00:46: Die Fähnen neigen sich dem Ende zu.
00:00:48: in vielen Bundesländern sind die Fähne schon vorbei.
00:00:51: Und dementsprechend geht's zu der normale Traut wieder los.
00:00:53: Freue mich dich zu sehen!
00:00:55: Ja, man merkt so das Leben geht wieder los.
00:01:00: Ich weiß nicht was du für ein Typ bist.
00:01:02: ich bin immer der.
00:01:03: also ich genieße die Ruhe, ich geniesse auch so ein bisschen.
00:01:05: die Entschleunigung des Sommers ist ja ... hat finde ich fast sowas ähnliches wie Weihnachten.
00:01:10: Weihnachten ist noch mal so ein bissel krasser.
00:01:11: wenn man Weihnachten rausgeht merkt man wirklich dieses komplette so ein paar Tage.
00:01:15: du merkst keine Ahnung.
00:01:17: selbst wenn da arbeiten willst erreichst niemand.
00:01:18: also da wirklich die Welt steht still.
00:01:21: aber in der Leitform finde ich hat man das so Mitte Juli bis Mitte August irgendwie auch.
00:01:27: Aber ich bin da so ein Typ, wie es dir geht.
00:01:29: Wenn ich das zu lang habe, werde ich irgendwann ungeduldigt.
00:01:33: Da merke ich mir jetzt auch gut mit Ruhe.
00:01:36: Jetzt kann ich auch wieder ein bisschen Turbo und Energie vertragen.
00:01:40: oder wie bist du?
00:01:41: Bist du so ein Genießer der Ruhr?
00:01:44: Ich bin auf jeden Fall Geniecer und mir wird das nicht langweilig.
00:01:47: Ich kenne das auch nicht.
00:01:47: mit lange Weile haben dann in Sinne von gar nichts zu tun.
00:01:53: Insofern wird er auch nicht langweilig und die Zeit auch nicht zu lang.
00:01:56: Es gibt so viel zu tun, als dass die Zeit zu lang wird.
00:02:01: Ist ein gutes Stichwort.
00:02:03: Spontane Frage.
00:02:05: Kannst du mich noch dran erinnern?
00:02:06: Wann hast du eigentlich das letzte Mal lange Weile?
00:02:09: Da meinte ich ja gerade.
00:02:10: Ich habe mich so richtig lange weilen.
00:02:12: Also irgendwann... Du wirst hier in deinem Leben schon mal eine Situation gehabt haben.
00:02:16: Also spielte es als kleines Kind, wo du irgendwie so wusstest.
00:02:21: Um fünfzehn Uhr bin ich mit meinem Kumpel verabredet.
00:02:25: Jetzt haben wir dreizehnto dreißig und Mama Papa sagt nee dauert aber noch ein bisschen Und dann saß man da so anderthalb Stunden in seinem Zimmer und hatte lange Weile.
00:02:37: Aber
00:02:38: wann ist dann
00:02:38: zu tun?
00:02:39: und ich finde unsere Welt ist ja so vollgepackt mit allen möglichen Sachen plus Smartphone nochmal sehr schwierig da langweilig zu bekommen.
00:02:47: So leicht sich irgendwie auch abzulenken, dass man das ehrlich gesagt muss ich wirklich drüber nachdenken oder nicht?
00:02:52: wirklich so da saßen dachte so was machst du jetzt?
00:02:56: Eigentlich ein Luxus wenn man das mal hat.
00:03:00: aber selbst wenn es dann bei mir aufkommt dieser Gedanke sag ich mach sie mal Tee Oder dann wuchst du da mal rein oder so, ne?
00:03:10: Das heißt Strupps dieser momentlange Weile ist eigentlich das Spiel wieder vorbei.
00:03:15: Oder so ein Boomer-Satz... Jetzt nehme ich mir mal einen Buch und schlag mal den Buch auf!
00:03:20: Ja genau, genau,
00:03:24: sehr cool.
00:03:25: Ja, Boomer ist vielleicht auch ein gutes Stichwort.
00:03:31: Ich möchte mit die über ein Thema reden, ich hatte es eigentlich schon für eine der letzten beiden Folgen parat gehabt.
00:03:37: Aber da haben uns die Ereignisse der Welt so überschlagen dass wir dann doch über Timmy, über Michael Jackson, über Kunstfeld gesprochen haben.
00:03:48: Als das sich dachte das Thema ist aber noch ein bisschen größer.
00:03:52: lass uns dadurch mal eine ganz eigene Folge mitstarten und zwar... Also unsere zuhörer können uns glauben, du weißt von gar nix.
00:04:01: Das heißt für dich ist es jetzt total spontan.
00:04:05: Überraschung genau.
00:04:07: Ich bin mir aber fast sicher jedem begegnet das Thema und jeder hat so ein ganz eigenes nicht kipppunkte Aber so so special moments.
00:04:16: und ich habe dieses Jahr einen special moment erlebt und von dem würde ich dir gerne mal erzählen dass Hat schon bisschen länger her war am ersten mai.
00:04:26: Und jetzt muss man wissen, hier wo ich wohne... Ich weiß gar nicht wie das in anderen Städten ist.
00:04:31: Ich wohne jetzt auch noch nicht lange hier.
00:04:32: Ich bin der letzte Jahr umgezogen aber da ist es so am ersten Mai gibt's eine Stadtfeier-Stadtparty.
00:04:40: also letztlich kann man sich das so vorstellen jede Kneipe jeder Bar oder ... oder jede Restaurant machst du ein bisschen so irgendwie ab Vormittags, irgendwie elf, elf und dreißig.
00:04:50: Machst du die Forten auf?
00:04:51: Und macht dann so nach draußen irgendwie so ein DJ, es wird Musik gespielt.
00:04:56: Es gibt dann irgendwie noch mal sowas eigenes.
00:04:58: Aber quasi die ganze Stadt ist halt wie eine große Veranstaltung, wie so einen großen Feier... Wie so eine große Party!
00:05:04: Man kann dann halt als ... feierwütiger oder als hey ich will heute mal was erleben, kann so rausgehen, kann in die Stadt gehen und ... ... glaubt kannst du da quasi von Kneipe zu Kneipe huschen.
00:05:17: Und kannst so ja das Feierleben miterleben.
00:05:21: und es war tatsächlich so.
00:05:25: wie gesagt wir wohnen jetzt hier und irgendwie hatten wir auch ein Babysitter also waren quasi Kinder waren versorgt und sind dann quasi losgetiegert Und dann sind wir so zu der ersten Kneipe hin und man muss auch sagen, es war ein traumhafter Tag.
00:05:43: Es war so achtundzwanzig Grad Sonne... ...es war klar dass die halbe Stadt das auch wahrnimmt oder die ganze Stadt.
00:05:51: Dann kommen wir so zur ersten Location an und ich verrat mein Alter noch nicht aber ich bin doch nicht vierzig und habe mich eigentlich immer für sehr jung gehalten.
00:06:01: du musst da jetzt auch nicht verraten keine Sorge.
00:06:07: Wir sind dann da bei der ersten Location gelandet und da war so richtig viel los.
00:06:12: Und uns lief Musik, wie gesagt ich habe mich eigentlich immer für so recht jung gehalten und dann stand nicht aber da.
00:06:19: was hat dann so keine fünf Minuten gedauert mit... Ich hab dann gemerkt Boah ist echt viel los, echt gedränge oder auch echt gedaubert bis man da mal so beim Getränkewagen war.
00:06:29: und dann lief es um Musik und irgendwie nach dem dritten Lied dachte ich drei Lieder gelaufen.
00:06:36: Ich kannte da kein einziges von und irgendwie war mir die Musikrichtung auch fremd.
00:06:43: Und plötzlich habe ich mich dann so selber erharscht, wie ich dann zu meiner Frau gesagt habe, jetzt war auch nicht mehr das was man mal wahrne oder was hörte dich hier für Musik?
00:06:54: Also eng und wollen wir nicht einfach so weitergehen.
00:06:59: So zunächst ein bisschen ruhiger ist wo so Musik läuft, die man kennt.
00:07:05: Und worauf will ich hinaus?
00:07:08: Das war so mal der erste Moment, wo ich dann da war.
00:07:13: Das heißt keine Diskothek.
00:07:15: Dass ich jetzt irgendwie im Club war.
00:07:18: Wenn ich drei und nachts im Club sein würde, dann würde ich schon sagen aus dem Alter bin ich raus oder mach das nie weg jedes Wochenende oder wenn absolute Ausnahmen.
00:07:25: Sonst war einfach ganz normal.
00:07:27: Aber es war ein erster Moment, in dem ich so einen Gedanken hatte, ey du bist zu alt für den Scheiß ... aus dem Alter bist du raus, und ich würde mit dir insgesamt mal so gerne... ... über den Moment des Lebens sprechen.
00:07:44: Weil am Ende ist es natürlich so ein schleichender Prozess wie man halt älter wird,... ...wie sich Lebensphasen verändern, wie sie auch eine eigene Wahrnehmung verändert.
00:07:52: Aber das war wie so einen Kipppunkt.
00:07:55: Das war so ein ganz prägnanter Punkt wo ich so innen dazschell... ...in fünf Minuten gemerkt habe hey!
00:08:00: Du bist nicht mehr das, du bist jetzt was
00:08:02: anderes.".
00:08:07: Ja, und ich hab so gemerkt.
00:08:08: Und am Anfang bin ich total in den Widerstand gegangen weil es fühlt sich erst mal so an als ob es gestern gewesen war Als ich einer von diesen jungen war die so auf diesem boxen da rumgehüpft ist Dems überhaupt nicht ausgemacht hat wenn's total eng ist weil viele leute da sind und total laut und Ich höre quasi noch Die Generation davor, ob das jetzt Eltern sind.
00:08:35: Ob das ältere Bekannte sind.
00:08:39: Ich höre die noch sagen im Sinne von was hört ihr denn für Musik und hört sich doch alles gleich an?
00:08:47: Früher war es auch ganz anders... Und wie könnt ihr euch denn alles viel zu engen?
00:08:58: Was reden die denn von Scheiß?
00:08:59: Also ich dachte damals, die Musik, die wir hören, die wird niemals alter.
00:09:03: Aber dies ist ja gut!
00:09:05: Und jetzt war ich da und das war so in fünf Minuten, positiv könnte man sagen nächstes Level eklommen auf so ein Erlebensleiter.
00:09:18: Negativ könnte man dann sagen, ich bin alt geworden... ...und es war aber so in a nutshell moment wo ich gemerkt habe Jetzt bist du die worüber du früher immer als junger gesprochen hast.
00:09:32: Und ich wollte mit dir mal und ich hab das so als Anlass genommen, wie gesagt zuerst war ich dann im Widerstand aber da habe mich total drauf eingelassen und war dann so... Nach fünf bis zehn Minuten mit mir total im reinen, auch als ich meine frau dann überredet habe das wir wirklich eher also dann zu nächsten Kneipe gehen wo das Publikum dann ein bisschen jünger ist.
00:09:50: Weniger los ist die Musik.
00:09:52: jetzt red ich wirklich die Musik nicht so laut ist und vor mal nichts solange ansteht bevor man sich sein Bier holt.
00:09:59: Auch dann andere Musik lief immer plötzlich wieder kannte und wenn ich jedes Lied gleich klang.
00:10:05: Dann war es auf wieder cool und dann war ich aber Mit mir selber dann auch so im Reine danach ein Sinne von so hey, ja.
00:10:13: Dann ist das jetzt so und da war ich auch wieder total cool damit und ich wollte mit dir mal darüber sprechen weil ich hab danach dann das als Anlass genommen.
00:10:21: Hab mich mal so hingesetzt mit so Zettelstiftpapier und bin also durchgegangen.
00:10:26: was waren so prägnante Momente in dem Leben wo man gemerkt hat Hey!
00:10:30: Da ist eine Zeit vorbei und da beginnt jetzt vielleicht ne neue.
00:10:33: aber das war so einer ganz pricken Ante.
00:10:37: Ich frage jetzt mal ganz, ganz übergriffig dich.
00:10:41: Wenn du so dein Leben nochmal so ein Revue passieren lässt, fällt dir auch so einen prägnanter Moment ein wie ich quasi am ersten Mai hatte?
00:10:51: Also ins Moment wo du quasi da warst weiß ich meine, dieses Gefühl wurde so... Wo man wie selbstverständlich dachte, ja natürlich bin ich jung!
00:10:59: Ja natürlich pass' ich da rein und nach vier fünf Minuten bist du nicht.
00:11:07: Ja, das klingt ja schon fast so als müsstest du aufs Leben zurückbringen.
00:11:10: Ganz so ist es ja noch nicht, dass du jetzt zurückgucken musst auf dein Leben und gemerkt hast ein Levelwechsel, so einen Perspektivwechsel da einsetzt.
00:11:18: Genau!
00:11:18: Du als Boomer rauf schaust und sagst hey wie sagt mich die Musik nicht früher erreicht, die ich hier höre?
00:11:22: Ich hatte lustigerweise erst neulich einen anderen im Moment nochmal... Da kam ich ja nochmal richtig jung vor euch.
00:11:28: Wir waren bei so einer Festlichkeit, so einem offenen Konzert Eine Sängerin, eine brasilianische Sänglerin aus den Achtziger Jahren da.
00:11:42: Und da waren ganz viele Leute.
00:11:43: die haben richtig mit gesungen und so weiter und ich habe das gar nicht so richtig gekannt.
00:11:47: aber dann dachte ich so Mann du bist ja noch relativ jung weil alle die hier rumfeiern und noch diese Musik feiern wie der aus den Zeiten ist Das hast Du sogar nicht miterlebt.
00:11:57: Es war ein bisschen drum herum Aber es gab einen Levelwechsel und er fiel mir sofort an Christian Und das war als Geburt von Kindern.
00:12:07: Du merkst ja, automatisch Kinder werden geboren und du bist dann eine neue Rolle katapultiert.
00:12:13: Das ist so ein Moment gewesen wo ich dachte jetzt hier musst du irgendwie Verantwortung übernehmen was auch immer das heißt.
00:12:21: Irgendwas musst du ja besonders machen weil du bist da jetzt in dieser neuen Rolle.
00:12:24: Und du bist natürlich der ältere Partner.
00:12:31: Und selbst wenn du noch Flaus und Kopf hast, musst du jetzt dafür sorgen dann auch zunehmend Alter das dann Grenzen gesetzt werden.
00:12:37: Auch die Dinge, die du vielleicht früher selber gerne machen wolltest, musst jetzt bei Grenzen einschränken und stoppen.
00:12:44: Das ist doch dann sehr eindeutig dass man da so ein Stück weit die Rolle wechselt und es mit dem Alter dann entsprechend neue Aufgaben und Kontext und Konstellationen gibt von man automatisch dann irgendwie in so eine neue Rolle fällt Ob jetzt gut oder schlecht usw.
00:12:59: Aber kommt man dann ja auch in diese Rolle und spielt dann auf einmal den Vater, sieht sich dann als diejenige, die dort sitzt und sagt ich habe es gar nicht mitgekriegt dass das jetzt die neue Musik ist, auf die alle stehen, die man jetzt so richtig feiert dann offensichtlich oder dass man mehr Platz vielleicht braucht Und es nicht so eng sein muss und nicht so laut die ganze Zeit, dass man mal sitzen will.
00:13:27: Solche Dinge, ne?
00:13:29: So schlimm war's noch nicht!
00:13:32: Das war einfach nicht eng... Aber was du gesagt hast, na klar dieses Kinderkriegen oder dieser nächste Step den fand ich auch total spannend.
00:13:41: also war tatsächlich auch einer von fünf Momenten, die ich mir aufgeschrieben hatte.
00:13:47: und was sich da so krass fanden ist Viele andere Dinge passieren ja schleichend.
00:13:52: Also Musik wandelt sich, schleichen, Filme, Filmgewohnheiten, Medien... Es ist ja nicht so, keine Ahnung.
00:14:00: bis zum zwölften, sechsten gab es kein Social Media und am dreizehnten, sechsten war Social Media alles da und die ganze Welt.
00:14:07: So ein Schleifenderprozess.
00:14:09: Irgendwann, keine ahnung, war man bei Schülervorset, Studi-Vorset Facebook und merkst du hab ich immer mehr dann News Diskussion Wahrnehmung da rein verlagert.
00:14:19: Und wenn du jetzt zurückblicken, das ganze Betrachtes wird zu sagen.
00:14:21: Hey wie wir mit Milch?
00:14:25: Mit Medien?
00:14:26: Mit Konsum?
00:14:27: Mit News im Social-Media-Zeitalter umgehen hat also wenig mit dem zu tun, wie wir zwei Tausendzwei so klar.
00:14:32: aber es ist ein langer schleichender Prozess und Familien da sein Ist ja kein Schleichen der Prozess.
00:14:40: Also natürlich Du weißt es nicht erst Wenn's gehen da ist sondern allein biologisch hast eine Schwangerschaft also kann sich irgendwie schon darauf einstellen.
00:14:48: Und im meisten Fällen ist es ja so, dass man schon irgendwie auch plant irgendwann eine Funktion oder nicht plant.
00:14:54: Also natürlich ist das in irgendeiner Form, dass du weißt, dass dieses Moment kommt.
00:14:59: Aber ich finde, das war der krasseste Moment ... Der ist aber dann von null auf hundert da!
00:15:05: Im Sinne von irgendwann hast du da einen Wesen zu Hause und dieses Bewusstsein okay?
00:15:13: Da sind jetzt quasi Wesen da, die zu einhundert Prozent von dir abhängig sind und es nicht nur einen Tag sondern erst mal eine ziemlich lange Phase.
00:15:21: Und das fand ich ein ziemlich einschneidende Moment.
00:15:23: also dieses... Da merkt man auch so dieses über Veränderungen reden und Veränderung erleben.
00:15:30: Du kannst langer darüber reden ja was bedeutet das wenn wir dann ein Kind kriegen werden?
00:15:34: Wir müssen uns irgendwie aufteilen.
00:15:35: Arbeitszeit vereinbarkeit bla bla blobs kannst du alles irgendwie so rational drüber reden.
00:15:40: aber dann ist es da dass war Das war ziemlich krass.
00:15:46: Und auf der anderen Seite finde ich und das fand ich, dass macht diesen Moment so special man ist immer so hin und her gewarbert zwischen zwei Emotionen.
00:15:57: Auf der anderen seite so immer dieses hey cool klappt ja irgendwie also im Sinne von Hey du merkst Es geht ja, also auch wenn man das keine Ahnung noch nie erlebt hat.
00:16:07: Man wächst da rein und man findet Lösungen und so Dinge die davor und denkbar waren, die gehen plötzlich.
00:16:14: Also dann ist es halt so, dass Nächte ruhiger werden oder unruhiger werden und trotzdem wir am nächsten Tag arbeiten muss.
00:16:22: aber... Man arrangiert sich damit, man kriegt das relativ gut hin.
00:16:26: Also dafür finde ich merkt man wie man doch ... anpassungsfähig ist, wie man auch mit Wechsel- und Rahmenbedingungen sehr gut umgehen kann.
00:16:34: Aber das wechselt immer mit so Momenten wo ich dann denke... Boah totale Überforderung!
00:16:41: Und immer dieses im Spannern sein mit kriege ich hin?
00:16:44: Da kommt aber wieder das nächste Hinweis und du denkst oh ne was soll denn noch alles
00:16:48: kommen?!
00:16:49: Also man wechseln immer in diesen.
00:16:52: Das fand ich so.
00:16:53: es war Und es soll jetzt ja keine Podcast-Folgen sein, die so eine gesamte Lebensphase Revue passieren lassen.
00:16:59: So einfach nur so ne kleine Momentaufnahme.
00:17:02: Aber das war natürlich der Moment wo am krassesten innerhalb von kurzter Zeit sich sehr viel geändert hat.
00:17:08: oder fällt den ehemaliger ein?
00:17:10: Also weißt du ich meine so... Das ist kein gleichender Prozess!
00:17:13: Der ist vor null auf hundert da.
00:17:15: Ja, das ist wahrscheinlich immer wenn sich solche Kontexte verändern und zum Beispiel sagt okay jetzt starte ich diesen neuen Job oder wie du jetzt neulich ziehst um.
00:17:23: Das sind ja häufig so Dinge, wo sich deine Sachen verändern.
00:17:26: Aber was du ja vorhin beschrieben hast war vor allem der Wechsel der Perspektive die dann anders ist und das kommt jetzt tatsächlich in Umschleuchten.
00:17:31: Du hast dich ja irgendwie selber, sagst du, erlebt stehen dort in der Musik, die du nicht kennst?
00:17:37: In dem Setting, wo es vielleicht dir anders gefehlt hättest?
00:17:41: Warum könntest du's und hast festgestellt dass du früher das ja schon anders auch dort bei so'n Fest warst ne?
00:17:50: Ja und das lustige ist... Und das ist ja wirklich Und ich bin mir sicher, das wird wahrscheinlich noch fünfhundert Jahre so weitergehen.
00:17:58: Aber... Ich habe mich selber dabei ertappt wie ich so früher dachte.
00:18:02: Ah!
00:18:02: So wirst du nie werden.
00:18:04: Also so keine Ahnung.
00:18:05: So wie früher halt wenn er als ältere gesagt hat.
00:18:09: Ja also mit irren Musik was hört ihr denn dafür?
00:18:12: Da für ein Scheiß.
00:18:13: und früher war das viel besser und keine Ahnung.
00:18:17: Und genau den gleichen Kram sage ich heute auch.
00:18:24: Echt?
00:18:24: Ist das so, weil ich habe dich als super neugierigen Typ erlebt der gerade auf eine neue Musik dann irgendwo gespielt wird und dann sagt wo was ist denn da?
00:18:35: Als der, der so ein bisschen wie Stettler und Waldo bei Sesamstraße...
00:18:41: Die Muppetschule von Balkon und Muppetschulen.
00:18:45: Und so ein bißchen mal sagastisch spitze Kommentare.
00:18:49: Das war das überraschende, weil es war tatsächlich so.
00:18:51: Ich hab auch von mir behauptet dass ich ein gerade wenn's um Musikfilme Fernsehen etc.
00:18:59: geht.
00:19:00: Eigentlich neugierig bin auch wenn ich schon eigentlich habe mich immer so eingestellt so auch auch wenn nicht weiß dass sich mögen werde allein um irgendwie so mitreden zu können am puls der zeit zu sein keine ahnung habe ich mir jungle cap angeschaut nicht jede folge einfach so diese phänomen zu nehmen.
00:19:16: Aber das war so ein Moment, es ist jetzt kein Witz.
00:19:20: Da lief zwanzig Minuten Musik und ich hätte dir nicht sagen können wo das eine Lied aufgehört hat oder wo das andere angefangen hatte.
00:19:26: Und ich hätte ja auch keinen Liedtitel zu sagen können.
00:19:27: Das klang auch für mich alles gleich!
00:19:29: Und die kannten das aber alle.
00:19:36: Die waren da am Rumhüpfen, da waren da so Boxen, haben die so raufgetannt... ...und die kannte das alle.
00:19:42: Und die haben mir auch zu verstehen gegeben im Sinne von... Ich glaube, du bist hier falsch.
00:19:47: Du musst da eins weiter bei der Kneipe wo da Seemanns Musik läuft.
00:19:50: Nein so schlimm nicht aber... Es war wirklich so.
00:19:55: dieses.
00:19:56: okay das ging komplett an dir vorüber.
00:20:01: Was waren denn die anderen fünf oder was ja noch andere?
00:20:04: Da hast du auf die Liste doch ein paar Top Ten.
00:20:07: War dann das Kinderkriegen Top Eins oder war das ein anderer Platz?
00:20:10: Ich hab's nicht gerankt, ich habe es mehr so erstmal gesammelt.
00:20:14: Du kannst ja gleich am Ende ranken oder so ein Tänzfahrzeug.
00:20:18: aber klar also dieser Moment dieses Jahr das war so das erste wo ich so merke.
00:20:22: hey man hört sich selber so.
00:20:23: die Boomersätze sagen auch so dieses Hey so dieses dieses Narrativ früher früher alles besser.
00:20:30: früher war Musik besser früher waren also diese so in diese Kerne rein schlagen habe mich so erwischt.
00:20:38: Wie ist es wenn du dich das Sagen hörst?
00:20:41: Ich hatte mich dann dabei, wenn ich das so überlege.
00:20:45: Also eigentlich denke ich, dass er irgendwie auch gemeint ist und du willst ja nie so werden oder wolltest nicht so werden.
00:20:52: Ich finde es eigentlich super spannend weil die Musik, die ich damals gehört habe, die war jetzt vielleicht auch nicht unbedingt anschlussfähig bei jedem.
00:20:59: Ja?
00:21:00: So...
00:21:03: Ich fahre sehr Mainstream-isch!
00:21:05: Ja trotzdem, aber das ist ja nicht mehr eben anschlussfähig.
00:21:09: Jeder hat ja so ein bestimmtes Musikgeschmack und manche sagen immer bad is jetzt interessant.
00:21:13: Was ich dann spannend finde ist, gerade was die Leute verleitet oder was das alles... Jetzt kommt der dazu, dass zu Musik noch bestimmte Tänzer manchmal in bestimmten Subkulturen oder auch Moden stattfinden oder bestimmte Outfits eine Rolle spielen.
00:21:30: Ich finde es eigentlich super spannend wieso die Leute das machen nicht in jedem Fall aber... Sag mal so!
00:21:36: Ich habe früher schon bestimmte Dinge.
00:21:38: Das ist jetzt, das ist voll komische Musik.
00:21:41: Wir hätten uns damals vielleicht getroffen und aus gegenseitig von uns auch gesagt.
00:21:45: Jetzt versuche ich eigentlich eher zu gucken wie so interessiert es jemanden?
00:21:49: oder sind es die Texte, die dann eine Rolle spielen für die Leute?
00:21:52: Oder ist es vielleicht einfach der Rhythmus?
00:21:54: Das versuche Ich mir ein bisschen jedenfalls anzuerziehen wenn es immer klappt.
00:21:59: Also das spezielle war ja... Es ist ja nicht so, weil das wäre dann nichts Zeitenabhängiges.
00:22:04: Dass ich sagen würde keine Ahnung.
00:22:05: bisher war ich immer in Schlager Kneipen und jetzt bin ich in eine Mittel Kneipe gegangen.
00:22:09: Das wäre ja immer irritierend ne?
00:22:11: Das wär auch irritieren wenn die als achtzehnjähriger Schlager-Fans zu einer Kneipe oder achtzehntjährige sind, die nur Mittel hören.
00:22:18: So dass meine ich nicht sondern von der Location und von der Art der Musik war das so... dass ich sagen würde, das ist eigentlich so genau die Art von Location.
00:22:27: Die Art von Musik wo ich so wahrscheinlich hingegangen wäre wenn ich jetzt einfach jünger geworden wäre.
00:22:32: Also schon irgendwie Mainstreamig.
00:22:35: Ich war dann nie in irgendwelchen Subkulturen, habe mich dafür interessiert, hab das eben gehört aber es war doch schon sehr mainstreamig im Pop and Rock unterwegs.
00:22:43: Also keine Ahnung.
00:22:44: Wenn ich in den Achtzigern geboren bin, dann hätte ich mir wahrscheinlich Madonna, Bon Jovi für Collins und Michael Jackson wahrscheinlich noch diese CDs geholt, die so sehr mainstreamig und zu die breite Masse anbautisiert hätten.
00:22:58: Ich hätte gesagt da wo ich da war... Genau!
00:23:01: Da wo ich DA war, da war das eigentlich auch.
00:23:03: Was es aber mit mir dann gemacht hat?
00:23:06: Und das fand nicht ganz spannend.
00:23:06: Das ist gar nicht mal eine Frage, aber ich antworte jetzt einfach mal so.
00:23:12: Es war so in dem moment cool, weil ich gemerkt habe.
00:23:14: Ich hab mit dem Zeitverlauf und auch mit der Vergangenheit wo ich quasi genau in der anderen Rolle war.
00:23:21: Hab meinen inneren Frieden damit gefunden im Sinne von... Auch nicht mehr diesen Druck.
00:23:28: Ey du musst jetzt nicht jeden Weg mitgehen!
00:23:30: Im Sinne von.. Ich muss jetzt nicht bei Spotify mich da irgendwie rein hören, damit ich da mitreden kann.
00:23:36: oder damit soll er gesagt ne pass auf das ist jetzt mal ein Zug Den lasse ich jetzt hier vorbeifahren, also das ist so.
00:23:43: Also es hat der Kreis denn nur noch sagt was hört ihr dafür ein Mist?
00:23:46: Ich muss da jetzt nicht mehr aufspringen auf den Zug.
00:23:49: Hast du denn eigentlich noch Gelegenheit an sowas vorbei zu kommen?
00:23:51: früher war's ja so, da hat man die Jahresfernesing geschaut zum Beispiel und dann hat man halt irgendwie mitgekriegt was sind so Alben die gerade irgendwie in den Mainstream gehauen werden oder so?
00:24:01: heute müsste man ja wieder an solchen... Quellen vorbeikommen oder solchen Gelegenheiten um so mitzubekommen also entweder radio oder lineares fernsehen irgendwie gucken ansonsten, dass man nur in den eigenen Spotify oder Youtube Bau ist unterwegs dann wird einem das ja nicht normalerweise dann auch so rein und zugespült.
00:24:18: Ich glaube wir sind viel diverser geworden auf was junges musikum zu angeht.
00:24:21: aber klar du sagtest der Jetzt nimmst du wahr, dass du am Massenmarkt, am Enstriemarkt sozusagen gerade in der Leben stehst.
00:24:28: So als jemand, der dich perfekt in der Vergangenheit immer verfolgt hat.
00:24:33: Ja und so das Gefühl war ich bin von der Rolle des hektischen hinterher... also wie ein Zug, wo du das Gefühl hast, ich muss immer an Puls der Zeit sein und ich musste immer hinterher rennen und es kommt was Neues raus und ich will da reinhören.
00:24:47: Ich will das kennenlernen, ich will wissen was dann neu kommt.
00:24:51: Und das war zum ersten Mal so ein Gefühl, wo ich sagen würde, nee.
00:24:55: Das bin grad so nicht ich diese Situation hier.
00:24:59: Diesen Zug, den lasse ich jetzt einfach weiterlaufen.
00:25:02: Bin hundert Meter weitergegangen und da war dann... Pass auf!
00:25:06: Das ist hier dein Zug?
00:25:07: Es war ja nicht der ICE, das waren die Regionalbahnen.
00:25:12: Das war dann in dem Moment auch voll okay.
00:25:14: Und gleichzeitig und zugleich habe ich natürlich auch totalen Frieden mit der Vergangenheit, wo ich so dachte, boah und sowie die Frühjahr halt über ältere Bekannte, Eltern was hat sich geschimpft das denkt.
00:25:24: So haben sie sich gefühlt und ist doch alles cool!
00:25:31: Ich glaube alle sind besser damit dass ich gerade nicht hier bin.
00:25:35: Da ist mal so ein Wohltuntermoment des inneren Friedens finden mit der Situation.
00:25:43: Soll doch jeder hören, was er will?
00:25:44: Muss ja nicht jeder meine Musik jetzt feiern, so'n bisschen, ne?
00:25:48: Genau genau genau.
00:25:51: Also da haben wir zwei
00:25:51: Momente... Hast du irgendwas von den neuen Sachen auch irgendwie gehört oder neuen Sachen?
00:25:56: Ist dir irgendetwas da untergekommen wo du dann aber auch sagst wow das klingt aber interessant habe ich ja so noch nie gehört finde ich aber spricht mich vom Rhythmus an oder von irgendetwas.
00:26:08: Also gab es da irgendwas, was sehr positiv irgendwie aufgefallen ist und dein Interesse geweckt hat?
00:26:12: Oder war es eigentlich so dass du sagst, boah linkes Ohr rein, rechts auch raus?
00:26:16: das reicht mir eigentlich so.
00:26:18: Was ich höre, ich muss weiter.
00:26:19: Wo ist Felene Fischer?
00:26:21: Nein nein also um Gottes Willen!
00:26:25: Es war dann eher so... Das ist ja ein Phänomen, das gab's früher Auch, nur früher ist man eher dann mit den neuen Versionen im Büro gekommen und nicht mit den in Ampelstrichen originalen älteren.
00:26:36: Das es immer mal wieder – und das gibt's ja in jedem Zeitalter – dass du merkst, dass quasi ältere Stücke und ältre Werke noch einmal neu aufgemacht werden.
00:26:43: Mit einem Beat, mit einem anderen Rhythmus oder einen neuen Genre.
00:26:47: Und das find ich, das merkst du heute auch relativ stark!
00:26:49: Also das war sehr viel dann irgendwie älterem Stück, ob das jetzt aus den Achtzigern sind?
00:26:55: Aus den Neunzigern?
00:26:56: Aus dem Zwei-Tausendern?
00:26:58: Das ist aber auch so meant, das fand ich dann spannend.
00:27:02: Weil... Ich habe einfach gemerkt okay wenn wir in also wenn wir so an Lieder denken die so Anfang der zweitausend da rausgekommen sind Dann sind die für mich noch relativ neu, weil so gefühlt war ich ja schon da und habe schon Musik gehört.
00:27:15: Aber sie sind eigentlich schon zwanzig Jahre alt!
00:27:17: Und dann merkst du halt so okay?
00:27:20: Das ist dann spannend finde ich.
00:27:21: wenn du diese Lieder hörst und die sind in einer neuen Version, weil DJ die genommen hat und nochmal neu aufgenommen hat und im Beat untergelegt hat oder keine Ahnung ein Rapper dann so strufen macht aber der Refrenger plötzlich der Alte ist.
00:27:35: das finde ich spannend Weil du quasi dann so einen direkten Vergleich hast.
00:27:40: Du kennst das Original?
00:27:42: Keine Ahnung, du weißt wie irgendein Lied von den Backstreet Boys, und heute hörst du das in einer neuen aufgemachten Version und vergleichst das mit dir.
00:27:52: Das fühl ich schon spannend.
00:27:55: anders herum.
00:27:55: wenn jetzt irgendwas war wo es nicht so war oder was komplett Neues da hab' ich gemerkt... Da ist die Resonanzfähigkeit einfach nicht da.
00:28:06: Ich komme zu dem nächsten moment also zwei haben wir schon einmal was dieses dieses Jahr so dieses verheil.
00:28:10: ich werde selber zum boomer über diesen punkt familie.
00:28:14: Haben wir geredet.
00:28:15: dritter Punkt war und das finde ich auch ganz spannend bin mal gespannt wenn du es ganze erlebt hast dieser punkt wo ich merke, Eigenständig.
00:28:26: Also ich bin jetzt nicht mehr im eigenen Elternhaus oder ich hab jetzt nicht jemand, der irgendwie dann so oben drüber ist und sagt hey... Ich pass da auf auf oder keine Ahnung, ich sorge um dich.
00:28:36: Sondern so wann war der erste Moment wo du irgendwie morgens aufgebracht bist?
00:28:41: Wo du dachtest scheiße ich bin wirklich komplett selber von meinem Leben verantwortlich.
00:28:45: Und da kann mich auch noch sehr speziell dran erinnern.
00:28:48: Das war so der Moment.
00:28:50: letztlich war das auch schleichen weil irgendwann verdient man so sein eigenes Geld und man geht seinen beruflichen Weg.
00:28:55: Aber ich weiß noch ganz genau, wann so der Moment war, wo ich so wusste.
00:28:58: Jetzt kommt kein Euro mehr älterlicher Unterstützung.
00:29:01: Wo ich so genau gemerkt habe okay du bist jetzt hier komplett so selber für dich verantwortlich heißt keine Ahnung.
00:29:05: wenn dir zunächst mal nichts verdient dann ist nix da was nicht so wie keine ahnung.
00:29:12: von den Eltern kommt Betrag x y überwiesen und dann isst er Miete und so ein bisschen Unterstützung dabei.
00:29:17: Da kann ich mich noch sehr sehr genau dran erinnern.
00:29:20: also wo man dann so irgendwie der Ausbildungsweg abgeschossen war und die eigenen beruflichen Schritte gegangen sind.
00:29:27: und zu dieser momente bin ich morgens aufgewacht in der eigenen wege dann damals.
00:29:32: Und es war so scheiße wenn jetzt hier genug Geld hast, da rufst ja nicht mama an.
00:29:38: also das war dann so ein erster moment sowas etwas was über jahre Jahrzehnte gut Jahrzehnte nicht weil man weiß nicht dreißig
00:29:46: aber.
00:29:48: So schlimm war es nicht, aber was über Jahre selbstverständlich war so man lebt einfach so in die wochen rein.
00:29:53: Natürlich hat man auch schon früher gelernt mit Taschengelds ein bisschen haus zu halten.
00:29:57: Man wird ja langsam herangeführt da.
00:30:00: Aber trotzdem weiß ich noch genau wie ich quasi so Ende des Studiums einfach buchte ins aufgewacht bin und sagt so Ich scheiße da keine Ahnung da tritt jetzt keiner in Arsch wenn du irgendwie falsch abbiegst oder bis jetzt hier komplett selbst für verantwortlich.
00:30:15: Jetzt ist so der Moment, jetzt bist du quasi ja selbstständig.
00:30:21: Also ich meine es nicht als Berufsvorn selbstständiges und ein bisschen für ein eigenes Leben beantwortlich.
00:30:24: Es sind nicht mehr irgendwelche Eltern erziehungsbrechdichten drüber die da irgendwie Sorget tragen, die darauf Sorge tragen dass du einmal am Tag warm ist und das mit dem Geld irgendwie regelt und das für die Mietung noch was da ist.
00:30:35: Und das war auch so ein sehr prägnanter Moment Weil auf der anderen Seite irgendwie so eine Lockerheit weg war, sondern ich lebe mal in den Tag in die Wochen rein und dieses Gefühl dass ein Sicherheitsnetz einfach noch unten drunter ist.
00:30:51: Keiner als Jugendlicher weiß da, selbst wenn ich hier komplett pleite bin... Ich werde noch warm essen weil im Zweifel gehe ich zum Mama runter und dann wird ein Warmaltzeit stehen wie so ein Auffangnetzes weg ... komplett selber für dich verantwortlich.
00:31:05: Also so eine Schwere war da, weil die Lockheit weg war... ... irgendwie aber auch so ne neu gewonnene Freiheit im Sinne von... ..."Hey jetzt liegst du auch in deine
00:31:13: Hand.".
00:31:13: Und das war so ein weiterer Kipppunkt, so einen weiteren Moment wo ich gemerkt habe, hey!
00:31:17: Hier ist dann eine ziemlich schnelle Veränderung von jetzt auf gleich da.
00:31:21: Kannst du mich noch bei dir dran erinnern wann dieses Gefühl da war?
00:31:23: So, Hey jetzt sagt mir keiner mehr und es hilft keiner mehr... ...und ich muss jetzt hier nicht mehr ins Sitz aufhört dafür verantwortlicht dass das so passt alles und auch Entscheidungen treffen
00:31:34: Ja, ist interessant.
00:31:36: Du bist ja so ein bisschen auch von deinem Leben her beschrieben hast, dass es darum ging diese Sicherheit und das eigene Geld für sich selbst zu sorgen.
00:31:47: Als du davon gesprochen hast und mich angeregt hast, wenn ich war, waren das bei dir eine ganz andere Dinge gedacht.
00:31:52: Ein bisschen vielleicht noch rundlegen da und nicht auf das eigene Leben musst du jetzt vollkommen beschreiten weil ich dich gar nicht an einen einzelnen Moment erinnern kann.
00:32:02: die Art und Weise für bestimmte Dinge so Verantwortung zu übernehmen.
00:32:07: Da ist mir dann irgendwie oder selbst zu sein, jetzt hast du es in der Hand.
00:32:10: zu diesem Moment?
00:32:11: Da kann ich mich daran erinnern!
00:32:12: Ich habe Leichtathletik gemacht als Sport früher, da ist nicht so neun ungefähr... Ich kann mich an einem Moment erinnern, wo man dann halt rennen musste.
00:32:25: Also du musstest deine Runden rennen und du musst was für eine Zeit selber verantworten.
00:32:28: Da dachte ich so ein bisschen okay das ist jetzt wenn ihr jetzt ein bisschen schneller läuft oder deinen Rhythmus findest.
00:32:33: Das beeinflusst schon dann auch wo du ankommst und da habe ich gemerkt dass beeinflust Du ja jetzt!
00:32:38: Und da konnte natürlich keiner für mich rennen oder so... Da hab ich meine Eltern dann angefeuert oder andere natürlich... Ich kann mich noch erinnern, aber das war dann so die Moment wo ich dachte, das ist jetzt bei dir in der Hand.
00:32:50: Das ist ja das wenn du das jetzt machst oder bestimmte super gefährlich mit dem Fahrrad irgendwo rumfahren.
00:33:02: Also auch mal hinknallen und dann denken oh Scheiße, das tut jetzt weh.
00:33:06: Das muss man beim nächsten Mal halt du aufpassen.
00:33:09: Da nutzt doch nichts dass jemand sagt... Du musst vorsichtig mit dem Fahrrad fahren.
00:33:15: Das könnt ihr ja Leute immer sagen und solange du nicht hingeknallt bist, dann denkst dir sowieso die Welt, die dreht sich doch sowieso um dich wie sonst du jetzt hinfallen.
00:33:24: Also was ich meine ist darf ich das so ein bisschen gemerkt?
00:33:26: Und auch als ich dann so bei Therian Alter war, da hat mein Vater mir mal ein bisschen das auch so gegeben dieses Gefühl oder diese... So eine Erfahrungswissen weitergegeben hat gesagt, ich bin ja nicht mehr die ganze Zeit bei dir.
00:33:44: Ich kann auch nicht auf dich aufpassen wenn du da irgendwo bist und anfängst mit Zierette zu rauchen oder sowas was ich dann damals natürlich interessant fand.
00:33:54: Dann sei ich dir nur schon mal Achtung das ist auf Dauer nicht gut und es macht doch dann süchtig und dann kommst du schwer los und so.
00:33:59: die Erfahrung muss aber selber machen ich geb's mir aber schonmal mit.
00:34:02: Das war sowieso ein okay.
00:34:04: Du hast jetzt hier die... Erfahrung bis jetzt selber verantwortlich.
00:34:08: Und da gibt es ja diese reife Stufen, wo eben Eltern oder die Gesellschaft diese ganzen Strukturen so was extra noch mal mitgeben wollen.
00:34:16: Das ist Kommunion oder dann wie's im Osten oder in den artistischen Kreisen an der Ehe heißt so Jugendweihe oder sowas.
00:34:24: Wo man als Jugendlicher auch denkt das sollen dieses Ritual jetzt alles nur anstrengend aber es kommt Kohle rum
00:34:32: Genau.
00:34:33: Und jeder lasst irgendwie Briefungschlag da, und das ist natürlich auch so ein kleines Element wo man sagt okay jetzt hier bist du dann in diesen Kreis aufgenommen.
00:34:41: Ist lustig weil wir das gar nicht so explizit bei meinen Kindern immer so gemacht haben.
00:34:47: diese Jugendweihe oder Kommunion weiß gar nicht wie es mit dir ist.
00:34:51: Aber trotzdem haben sie es irgendwie mitbekommen.
00:34:53: also von mir im Umfeld kommt dann trotzdem sowas.
00:34:55: Du bist jetzt in dem Alter und früher gab's halt sowas und jetzt machen wir das symbolisch erstmal für dich Ja und das sind ganz, ganz gute Dinge um einen davor zu reden.
00:35:02: Deswegen sind es eher so die kleinen.
00:35:04: So kleinere Anekdoten, die ich da jetzt aufgezählt habe als dieses große.
00:35:09: Jetzt bist du also weiß nicht, ich stelle mir so Kolumbus vor wenn der so dann sagt okay jetzt mache ich halt diese Weltreise und versuche diesen neuen Teil der Welt zu entdecken.
00:35:16: Jetzt bin ich hier auf dem Schiff jetzt geht's los, jetzt bin ich auf meiner Tour.
00:35:20: Ich hab auch so ein Gefühl dass bei meiner Tour immer kleine Etappen dazu kamen und keine richtige.
00:35:25: dieser dieser Moment wo Frodo jetzt ausm Aul landet losgeht und das Abenteuer beginnt so auf dem Motto.
00:35:32: Der Moment wo er sagt, wenn wir jetzt noch einen Schritt weitergehen sind wir soweit von zu Hause weg wie noch nie zuvor.
00:35:39: So nach dem Motten genau ja.
00:35:41: Aber das ist ein Moment oder?
00:35:43: Ja
00:35:43: klar!
00:35:43: Auf jeden Fall finde ich spannend was du sagst.
00:35:47: also meine Kinder sind noch nicht so alt dass sich an diese Rituale denke aber sie werden sicherlich dann kommen.
00:35:54: Also egal, ob ich da jetzt irgendwie, ob das jetzt religiös-ateistisch.
00:35:58: Aber diese Gedanke dahinter ist ja irgendwie... Ich gebe eine Art Struktur rein, die mir hilft in so ein nächstes Level zu kommen.
00:36:07: So letztlich.
00:36:09: Und es ist auch sehr ähnlich, wenn wir über Kinder sprechen.
00:36:16: der vierte von fünf Momenten, den ich mir aufgeschrieben habe war.
00:36:19: Ich hab den letzten Jahr Weihnachten erlebt und was meine ich damit?
00:36:24: Ich hatte eine relativ lange Phase im Leben, die war richtig cool.
00:36:29: Weil ich meine Frau so ein bisschen dachte, hey, lass diese Einstellung und lasst uns das Leben genießen.
00:36:38: Lass uns das vom Leben nehmen, lass es das Leben gestalten, dass wir jetzt alles rausholen da.
00:36:43: Das versuchen wir zu genießen und so coole Dinge machen.
00:36:47: Und immer so diese Frage wie können wir das Leben bestalten?
00:36:49: Dass wir das Maximale für uns rausholen.
00:36:51: Also gar nicht im Sinne von, ich will anderen schaden sondern einfach so was tut mir gut.
00:36:56: Wo fahre ich zum Urlaub hin?
00:36:57: Wo gehen wir essen?
00:36:59: Wohin gehen wir am Wochenende raus?
00:37:02: Was für ein Kinofilm gehen wir?
00:37:03: Einfach so dieses... So an sich selber mal denken.
00:37:07: Dieses Sachen gestalten, Strukturen zu gestalten Tage zu planen, Urlaube zuplanen, Wochen zuplan.. Was können wir maximal jetzt einfach für uns rausnehmen, dass wir hier eine richtig coole Zeit haben.
00:37:22: Und das war dann so... Also ich glaube es war auch irgendwie schleichend.
00:37:27: aber ich finde letztes Jahr Weihnachten war's so prägnant als dann so Weihnachten in Vannea kam und man macht sich dann ja so Gedanken, man hat ja auch so Familie im Sinne von okay und wann sind wir da?
00:37:39: Wie ist das so?
00:37:39: was passiert zu der Zeit?
00:37:41: Was gibt's an zu essen?
00:37:42: Wie sieht der Tagesablauf
00:37:43: aus?".
00:37:44: Man macht sich so Gedanken, wie wird das Weihnachtsfest dann so verlaufen.
00:37:49: Ich hab dann so gemerkt und früher dachte ich auch, boah ist doch eigentlich schade wenn es kommt weil denkt man denn da noch an sich selber oder denkt man nur noch quasi an jemand anders.
00:38:03: Und ich habe aber quasi gemerkt, wie wir dann so Gedanken gemacht haben, so hey!
00:38:06: Wie können wir das denn so gestalten... dass es für die Kinder so ein wahnsinnig cooles und tolles Erlebnis sein wird.
00:38:14: Also quasi man hat so, ja, genau also wie machen wir das?
00:38:21: Und wie gestalten war das?
00:38:22: Da ist natürlich auch solche Geschichten wie da kommt das Christkind und was können wir da machen und wie können wir das dann so gestalten und dass da irgendwie so einen Glöckchen klingelt und dass sie das dann cool finden, dass die das genießen, das für die eine tolle Überraschung ist.
00:38:35: Ich habe dann quasi gemerkt, also da hab ich sehr prägnant erlebt Weil ich gar nicht so daran gedacht habe, wie will ich jetzt diese drei Tage haben?
00:38:44: So was finde ich eigentlich cool.
00:38:45: Keine Ahnung!
00:38:46: Was finde ich cool wenn wir gemeinsam brauchen oder etwas essen oder... Oder wie würden wir den Tag gestalten um für uns das Maximale herausfahren?
00:38:53: sondern dann hat es aus dieser Perspektive der Kindesaugen drauf geschaut also Wie können wir ein wunderschönes Erlebnis schaffen?
00:39:02: Und früher war da so als ich an solchen Momente gedacht hatte eine gewisse Schwere im Sinne von Ey ist es nicht schade weil man quasi Also sind zwar die eigenen Kinder, aber das man so an andere denkt und gar nicht so was will ich selber.
00:39:15: Aber ...
00:39:16: Ja genau!
00:39:18: Aber war dann in dem Moment total schön und man hat plötzlich eine ganz andere Facette des Lebens kennengelernt, die es in der Form noch nicht so gab als man doch keine Familie hatte nämlich dieses Ey wie cool fühlt sich das auch an?
00:39:30: Dieses für andere etwas Schönes zu bereiten.
00:39:32: Für andere irgendwie gerade so ein tolles Momentum, so ein tolles Erlebnis und so einfach dieses... Man kann das ja so gut nachvollziehen weil man ja selber auch irgendwie Kind war und weil man selber ganz viele schöne Assoziationen am bestimmte Erlebnisse, am bestimmten Zeiten hatte.
00:39:48: aber das war so nächster Kipppunkt wo ich so dachte hey!
00:39:50: Das war so das erste richtige Weihnachten wo du so aus der anderen Perspektive heraus wirklich geplant hast also wirklich dieses Hey wie Wie können wir ein wahnsinnig schönes Erlebnis aus Kinder Augen oder aus Kinderblickwinkel?
00:40:06: Und gar nicht so selber angedacht hat, hey was würde ich gerne essen.
00:40:09: Wie würde ich jetzt einen Tag gestalten wie würde ich schon diese drei Tage keine Ahnung ausschlafen und hier und bla bla blubst?
00:40:14: und dann wirklich Hey!
00:40:15: Wie können die es machen, dass sie einfach eine richtig coole Zeit haben?
00:40:18: Ja was interessant dran ist im Kontext auch deiner Frage wie man anders drauf blicken ist ja, dass du als Kind eigentlich immer mitschwimmst und dann kriegst du gesagt dann is Essen, dann es Bescherung und dies das.
00:40:29: Und jetzt gestaltest du's halt selber und fragst dich halt selber vielleicht auch wie hätte ich's denn damals cool gefunden?
00:40:33: Wie mache ich das jetzt?
00:40:35: Fragst du da deine Kids eigentlich auf und bin es dieser mit ein?
00:40:38: Könnt ihr da irgendwas mit mal sagen oder stellt sie so vor was die wahrscheinlich gut finden würden?
00:40:43: Ihr baut es dann auf um sich da nicht... Sie in den Planungsstab, sozusagen.
00:40:49: Ich versuche da taktisch vorzugehen.
00:40:51: also ich versuche quasi Optionen vorzulegen wo ich aber ganz genau weiß was für eine Option sie wählen werden und werde quasi mit diesen Optionen dann quasi die ganze die ganze Orchesterie, die ganze Dramaturgie des Festes wählen und planen um Aber ihnen maximal das Gefühl zu geben, dass quasi selbst entschieden zu haben.
00:41:18: Da bin ich Taktiker.
00:41:21: Aber das hab' ich auch jeden Abend beim Abendessen so, ne?
00:41:23: Also wenn ich das Gefühl habe, ich sage abends jetzt wird das und das gegessen oder das ist jetzt da dann... Oh nee, können wir nicht das und was essen?
00:41:30: Wenn ich aber vorher quasi sage hey, wir haben hier die drei Optionen, weißte was du darfst sogar entscheiden Aber ich weiß ganz genau, dass zwei Optionen ausscheiden.
00:41:38: Und so ist es Weihnachten auch, ne?
00:41:40: So ist das Weihnachten ... Hey!
00:41:41: Wollen wir nicht das und das tun und stell dir mal vor... ...und dann gehen wir nachts noch raus und die Lichter sind
00:41:46: an.".
00:41:48: Also,
00:41:49: so
00:41:49: bin ich.
00:41:50: Das sieht man nicht.
00:41:52: Der ist ein Taktiker.
00:41:53: Aber ich glaube, man war früher selber Opfer von diesen Taktiken.
00:41:56: Deswegen ist das okay wenn's jetzt weitergibt.
00:41:58: Ja absolut, und ich glaub' es kommt auch eine Zeit wo der Gestaltungswille von den Kindern viel stärker wird.
00:42:03: Die Pubertät ist ja der Typische Supersche Beispiel dafür.
00:42:07: Wo dann auch alles, da kannst du fünf Vorschläge machen die sind trotzdem alle kacke und es muss halt doch der sechste sein.
00:42:14: also ob so der auch erstmal klingt und es geht bitte nicht jetzt um fünfzehn Uhr los sondern lasst mal fünfzehntreißig übergehen.
00:42:23: Das passiert auch ne?
00:42:24: Das ist halt wirklich auch interessant weil dieses Gestaltungswille das kommt ja in einer bestimmten Phase wo man natürlich auf diese ganzen Vorgaben dann nicht direkt annehmen will sondern die auch ordentlich infrage stellt im Challenge.
00:42:34: Das kann ja auch anstrengend sein mit dieser Entwicklungstufe im Haus.
00:42:41: Und ich weiß früher, ich habe mir da Sorgen machen ist ein zu großes Wort so groß für es jetzt auch nicht treiben.
00:42:49: wir haben schon Gedanken gemacht wie wird das später mal sein wenn man eine eigene Familie hat?
00:42:53: Wenn du eigene Kinder hast schafft man eigentlich diese Balance herzustellen in Sinne von hey du denkst für die Kinder?
00:43:01: Also was wollen wir für die Kinder machen?
00:43:03: Also keine Ahnung, bei so Fragen wie gestalten wir so Happenings.
00:43:07: Wie Weihnachten, Geburtstage oder wo fahren wir hin in den Urlaub?
00:43:12: und was können wir da geben?
00:43:13: also einmal dieses Hey!
00:43:15: Was können wir um für die kinder gestalten und auf der anderen Seite aber trotzdem nicht ganz zu verlieren auch an sich selber denken sowas brauche ich eigentlich das brauchen was brauchen wir eigentlich.
00:43:25: Ich habe mir schon voll Gedanken gemacht hey Hoffentlich kriegen wir da eine gesunde Balance hin.
00:43:31: Merke aber dieses, was ich unterschätzt habe wie vieles ein aber auch selber geben kann für andere etwas zu machen.
00:43:39: also quasi wie viel es dir selbst auch gibt wenn du dann so Weihnachten da sitzt und du merkst hey das finde die gerade richtig cool und die genießen das.
00:43:47: Also da merke ich dass fällt mir selber gar nicht so schwer deine gesunde balance zu finden weil auf der anderen Seite glaube ich so eigene Bedürfnisse und eigenen Interessen also die kommen... Die kommen irgendwie doch noch.
00:43:58: Es ist aber auch irgendwie, es fühlt sich gar nicht so schlimm an wenn die jetzt mal ein bisschen hinten anstehen.
00:44:03: Da braucht's doch eine bestimmte Offenheit dafür dass ich Dinge da noch verändern kann oder vielleicht nicht so wie geplant laufen.
00:44:08: Kannst du damit auch gut umgehen?
00:44:09: Also weil... Es gibt ja schon unterschiedliche Konzepte wo man sagt okay das Essen steht dann komplett auf dem Tisch und wir fangen alle an oder es entwickelt sich so langsam dahin und dann sitzen halt irgendwann alle da und essen und parallel wird aber noch ausgekocht und man steht jemand auf.
00:44:24: Das sind der ganze unterschiedlichen Konzepte.
00:44:27: Ich finde es immer dann spannend, wenn das halt nicht zu festgefahren ist und die einzelne Vorstellungen dann zu Weihnachten zu eng sind in welche Richtung jetzt auch immer.
00:44:40: Das ist ja die große Kunst dann auch was zu gestalten wie du so sagst, wo du schon weißt, die richtige Option wird gepickt oder da wird die Dynamik
00:44:48: sich... Genau!
00:44:49: nochmal ergeben.
00:44:50: Aber dieses zufriedene Schauen, alle fühlen sich wohl das ist glaube ich eine besondere Perspektive.
00:44:54: auch noch mal die nimmt man als Kind auch eher selten ein dann man sich ja eher so im Strom der Dinge war als von außen rauf zu gucken wie der Strom so läuft und funktioniert und was da gerade so ist.
00:45:05: Da war dann eher im Fokus wie viel Prozent meines Wunschzeitens wird erfüllt werden?
00:45:12: Genau haben haben haben.
00:45:17: Bleibt noch einen Moment Und dann haben wir die fünf schon voll.
00:45:22: Der letzte Moment, der hatte so was damit zu tun dass ich fange mal an mit so einer biologischen Betrachtung.
00:45:29: Wenn man selber so heran wächst als mensch Dann hast du ja erstmal viele jahre würde man sagen wahrscheinlich bis Ende zwanzig vor dir.
00:45:40: wo du merkst ist Also biologisch wirst du als biologisches Wesen immer besser, immer weiterentwickeln.
00:45:47: Du entwickelst dich körperlich weiter, du wächst, du... Keine Ahnung, wir sind stärker aber auch kognitiv.
00:45:54: Also du merkst einfach keine Ahnung.
00:45:56: wenn du achtzehn bist dann kannst du mehr Dinge tun als wo du neun bist und so.
00:46:01: Du entwickelt sich quasi immer weiter.
00:46:04: Und ich war ja einer der auch immer gerne Sport gemacht hat.
00:46:08: Das war so ein ziemlich cooles Gefühl, ne?
00:46:11: Weil... gar nicht so auf einer kompetitiven Sichtweise im Sinne von ich will jetzt irgendwie andere andere besiegen.
00:46:19: Aber auch aus einer eigenen Dynamik und aus einer eigenen Verbesserung.
00:46:22: Ich will besser werden.
00:46:25: Also keine Ahnung wenn ich schon mal was mache dann würde ich auch besser werden in dem was ich tue.
00:46:30: Und man hat ja erstmal, das könnte man von der Lebenserwartungen sagen fast Das erste Drittel seines Lebens, wo du merkst Du wirst eigentlich auch immer besser.
00:46:40: Weil wie gesagt, weil ich körperlich weiter weit entwickle und die Skills erhöhen Und es gibt aber dann logischweise irgendwann den Moment, wo das nicht mehr so ist
00:46:49: Da brauchst du ja einfach nur noch ab
00:46:51: Richtig!
00:46:52: Richtig Der ist ja dann Klingt ja erstmal wahnsinnig tragisch.
00:46:56: Also der ist dann so dieser eine Moment Wo du eigentlich weißt jetzt mal so reinkörperlich Gezitz zwar sehr langsam und zwar sehr schleichend, aber erst mal geht das jetzt immer runter.
00:47:08: Und das war auch so ein Moment der war erstmal total frustrierend und ich weiß Ich bin abends ins Bett gegangen und hatte richtig richtig richtig daran zu knabbern.
00:47:16: Und zwar hatte ich früher Fußball gespielt Aber nie wahnsinnig gut und nie Wahnsinnig hoch, aber es hat mir Spaß gemacht.
00:47:28: und natürlich habe man trotzdem selber gemerkt Man wird besser ... weil man halt so über die Jahre einfach, wenn man trainiert und wenn man besser wird mit dem was man tut.
00:47:36: Und ich war halt immer... Ich konnte nicht wahnsinnig gut Fußball spielen aber ich war immer sehr schnell.
00:47:39: Deswegen habe ich immer eher außen gespielt, hab bald den Ball vorgelegt und ich wusste immer ich bin irgendwie schneller als die anderen auf dem Spielfeld.
00:47:46: Und das war so diese eine Skill, den konnte man halt ausspielen also auch wenn du technisch und wenn du nicht die besten Pässe hattest und alles Aber Ball weit nach vorne und dann hinterher rennen.
00:47:56: Das hat irgendwie immer, immer geklappt so mit diesem Wissen um mit diesem Grundvertrauen.
00:48:00: Hey ich bin schneller in dem Astur.
00:48:02: Und dann sind wir halt irgendwann nach München damals gezogen und beruflich war einfach sehr viel los und dann hat man halt aufgehört weil es einfach zu viel Stress war.
00:48:12: jetzt noch mit Fußball da noch im Verein und das ist zwar eine Woche Training aber auch ein Ende Spiel und irgendwie mit Familie ist halt dass einfach nicht vereinbar.
00:48:20: also hört das halt irgendwann mal auf.
00:48:23: Und dann irgendwann wollte ich aber wieder damit anfangen, weil ich so dachte das fehlt mir irgendwie.
00:48:28: So nur für sich selber ein bisschen laufen und Sport machen ist verschönung.
00:48:31: gut.
00:48:32: also ich sag mal Funktional erfüllt es irgendwie seinen Zweck.
00:48:36: Aber dieses in so einer Mannschaft sein und dieses Gefühl gemeinsam Sport zu treiben das war irgendwie weg.
00:48:43: Ich dachte das willst du jetzt mal wieder haben.
00:48:45: Also ich mich da angemeldet bin In so eine Herrenmannschaft gegangen.
00:48:50: was ich aber nicht bedacht habe ist dass ... Herrin, die ein sehr breit gefasster Begriff ist.
00:48:56: Der geht ja schon bei Achtzehn los... Also im Fußball durch Tippe in anderen Sportarten ist das auch so,... ...wenn du da Achtzem bist und bist ja nicht mehr in der A-Jugend,... ...sondern dann wächstest er halt in die Herrin.
00:49:06: Und dann bin ich quasi da reingegangen und war dann beim Training da und... ...ja, erst mal irgendwie so ganz gepasst.
00:49:13: Und am Ende war dann halt ein Trainingsspiel und da hat
00:49:16: man so
00:49:16: keine Ahnung... ...Acht Leute gegen die anderen acht gespielt auf so kleinen Touren.
00:49:20: ... auf dem Spielfeld.
00:49:24: Und ich bin dann quasi in dieses Spiel reingegangen, mit der Erinnerung wie das mal vor... Ich glaube sicherlich zehn Jahre Pause.
00:49:34: Wie es mal vor zehn Jahren war!
00:49:36: Das heißt so gleiche Situation?
00:49:37: Ich war so außen und da war so ein Gegenspieler vor mir.
00:49:45: Ja also ich war Mitte dreißig und der war irgendwas mit Anfang zwanzig.
00:49:51: Ich hatte immer zu diesem Grundvertrauen, du wirst ihn technisch nicht ausspielen können.
00:49:55: Du wirst jetzt auch keinen genialen Pass schlagen weil das warst du nie.
00:50:00: aber legt den Ball einer Seite vorbei und lauf einfach und der wird dich schon nicht einholen.
00:50:06: Und ich bin dann quasi.
00:50:07: und es war wirklich so wie im Film.
00:50:10: Das war wie in Zeitlupe habe ich das gemerkt.
00:50:12: Ich leg dem Ball quasi so fünf Meter nach vorne und wollte gerade hinterher rennen Und ich hatte noch voll die Erinnerung, wie das so früher war.
00:50:20: Du merkst gleich am Anfang, der kommt nicht hinterher und es ist auch ein schönes Gefühl.
00:50:24: Der kommt nicht nachher du spielst deine Schnelligkeit aus bis dann eher am Wall.
00:50:29: Der muss irgendwann abbrechen und dann geht's nach vorne.
00:50:33: Ich habe quasi nach drei Metern gemerkt... ...der ist schon fünf Meter weg!
00:50:38: Also er hat dir auf drei Meter abgenommen.
00:50:40: Der ist quasi etwas doppelt so schnell gefühlt wie du.
00:50:43: Das war so'n... so einen moment wo ich also es war kein schleichender prozess weil ich ja quasi zehn jahrelang das ganze nicht gemacht habe ist nicht fußball gespielt hab.
00:50:53: du hast so.
00:50:55: In diesem moment in fünf sekunden gemerkt okay scheiße ist nicht mehr so wie früher, und dass waren wahnsinnig frustrierende momenten.
00:51:04: da hatte ich tagelang dran zu knabbern dieses so ey boh krass Weil man merkt das ja nicht so.
00:51:10: Es ist ja nicht, dass ich jetzt morgens zu merke... Oh!
00:51:14: Ich bin jetzt hier so greisig oder so und man fühlt sich eigentlich nur voll im Saft.
00:51:19: Aber an diesem Moment habe ich gemerkt... Boah was denn da passiert?
00:51:24: Ja, so reden alte Leute ne?
00:51:27: Das geht mir natürlich auch so.
00:51:30: Da wollte ich auch mal fragen, gab es irgendwie mal so ein... Also wie gesagt, für mich war das mal so eindringenannter Moment in dem Sinne von, hey man spielt so Fußball mit ... zehn, zwölf Jahre Jüngeren und legt sich so den Ball vorbei.
00:51:41: Und man merkt okay... Man hat einfach im Lauftuell wirklich überhaupt keine Chance!
00:51:45: Es muss ja nicht im Sport sein.
00:51:47: Das kann ja auch so sein, keine Ahnung irgendwie.
00:51:49: Keine Ahnung.
00:51:50: Man macht eine Verhandlung die man früher hatte.
00:51:53: Man geht joggen oder irgendwas.
00:51:54: Aber gibt es mal auch einen Moment wo du was mal gemacht hast?
00:51:57: Was du sehr lange nicht mehr gemacht hast und wo dann so merktest?
00:52:00: Ach du Scheiße!
00:52:02: Ja klar also vor allem auch wenn die... Ich wollte mir ein Fönchen über Kinder gesprochen.
00:52:05: das ist natürlich ein super Marker.
00:52:06: immer ne genauso wie Bäume um zu sehen wie alt man wird Merkt man selber nicht, wie alt du wirst.
00:52:11: Aber der Baum, den du vor zehn Jahren gepflanzt hast, ist dann doch irgendwie größer und wunderstig.
00:52:15: Wann ist der denn geraxten?
00:52:17: Ja mit Kindern merkst du es natürlich wenn du... Mit denen um die Veterinzen, die irgendwann schneller sind als du oder sich im Arm drücken irgendwie verändern wollen.
00:52:26: Bei mir ist glücklicherweise nicht so dass ich's merke, weil ich Treppen steige oder so.
00:52:29: Es gibt ja auch Leute, wo die Treppe nicht mehr hoch.
00:52:31: Also diese Alltags-Fitness, die ist noch da.
00:52:33: deswegen merkt man das auch nicht so stark.
00:52:34: aber ich war tatsächlich Vor zwei Jahren auch aus einer Blauenau heraus, hat mich gefreut, da spielen wir immer Freitagabend zu Fußball.
00:52:43: Vielleicht hast du ja los mitzukommen und da waren halt wirklich semi-professionelle junge Männer, die da gespielt haben.
00:52:52: Es ging mal so, dass du gespielt hast, wer zuerst drei Punkte hatte auf deinem Feld und dann waren drei Mannschaften.
00:53:04: Ich war schon so, dass ich dachte, lass uns nicht die drei Punkte scoren.
00:53:07: Sonst musst du nochmal zehn Minuten hier
00:53:08: rumrennen.".
00:53:10: Das
00:53:10: ist ja doch auch so... Da merkt man, da bin ich gar nicht fit, ne?
00:53:14: Dass die ein ordentliches Tempo am Tag legen und da war ich einfach aus der Pust.
00:53:18: Ich habe vorhin gesagt, früher als Leichtathletik gemacht und so.
00:53:20: Da musste man sich einfach, muss ich mir einfach eingestehen, das ist weg.
00:53:25: Also dieses Fund würde ich noch sagen Ansatzweise sportlich oder so, aber dieses Fund ist weg.
00:53:32: So diese wirklich auch Kondition und das abzurufen aus dem Stand heraus dann zu rennen.
00:53:40: Ich weiß ja nicht wie es dir ging nach deinem Spiel, aber ich hatte nach diesem Männerspiel ordentlich Muskelkater auch.
00:53:46: Da habe ich schon gemerkt okay jetzt früher konnte es da einfach mein und herrennt heute nicht mehr so sehr.
00:53:51: Das klingt ja wirklich wie alte Männer die sich schön jetzt hier anfangen Die Wunden zu lecken, aber um das anders einzuordnen.
00:53:57: Es ist halt einfach Dinge wo du merkst Phasen im Leben, wo dein Körper auf andere Dinge vorbereitet ist und es ist wohl so dass man anfängt jetzt auch die... Da muss man irgendwie da aktiv auch dafür oder dagegen arbeiten.
00:54:10: ich habe unterschiedliche Leute in meiner Familie damit unterschiedlich umgehen.
00:54:16: Es gibt Menschen die wirklich jeden Tag konsequent Sport machen und sagen Ich bleib fit und das ist wirklich erstaunlich.
00:54:24: Man kann doch sagen Sowohl meine Frau als auch meine Mutter, die regelmäßig dann solche Dinge machen.
00:54:33: Also Bewegung, Pilates wie das heißt oder auch Fahrradfahrenkarni und so weiter, die dann ein bisschen gelenkiger sind als ich.
00:54:45: So muss man sagen eigentlich erstellen.
00:54:47: Und auf der anderen Seite... Da gibt es einen Menschen auch in meinem Umfeld, die sagen aber das macht er gar nicht so richtig aktiv dafür.
00:54:53: Das ist halt die Phase durch die der Körper und das Leben so durchgeht und ich mache den Einfluss jetzt nicht proaktiv oder auch mehr als ich irgendwie müsste.
00:55:01: Also da gibt es unterschiedliche Leute, die da unterschiedlich mit umgehen bei mir.
00:55:07: Ich glaube schon dass es früher oder später dann Sinn macht, aktiv irgendeine Bewegung im Sport dann auch zu machen.
00:55:13: Im Rahmen der Möglichkeiten kriegst du ja nicht mehr so Behandlung, dass die Leute da wegrenzen.
00:55:19: Aber dieses Artenweise und das Spaß am Spiel ist dann doch irgendwie auch was... Was ich dann auch besonders cool finde.
00:55:28: Auch wenn ich die Leistung nicht mehr abrufen kann wie ich es früher einfach so gemacht habe.
00:55:33: Da merkt man das.
00:55:34: Das sind diese Momente von denen wir auch gesprochen haben.
00:55:36: Ja, da geht eine neue Phase rein.
00:55:40: Ich habe aber dann irgendwie auch gemerkt, so an dem Abend war es erstmal kacke.
00:55:46: Aber auch da so ähnlich wie wir gerade über diesen Moment gesprochen haben wenn immer Kinder da sind.
00:55:53: Man ist dann doch relativ schnell mit sich im Reihen und man merkt dann hey das ist jetzt eine neue Facette die genau so cool ist oder keine Ahnung.
00:56:01: wenn du dann Sport treibst oder Fußball spielst und du machst das vielleicht nicht immer mit achtzehnjährigen die super im Saft sind ist dann auch dieses hey gemeinsame sporttreiben nicht mal dieses komplett kompetitive.
00:56:18: Aber es ist ja eben genauso cool.
00:56:19: also dieses so ich muss nicht sixen dreißig kmh laufen das fußball spielen spaßen, was heißt so?
00:56:25: es kommt an so eine neue komponente dazu man man lernt ja sein körper so ein bisschen kennen und einfach so.
00:56:33: dieses hey auch wenn's mal mal besser war ist heißt nicht dass es das ist die jetzt nicht gut.
00:56:40: Da merke ich schon, es war auch relativ schnell wo man damit dann auch so sein Frieden mit sich gefunden hat.
00:56:47: Schön dass du den machst aber das geht ja um die Spieldynamik also... Ich... Das ist aber so als... Als Vierzigjähriger da in der ganzen Riege von zwanzigjährigen ist der Spielfluss vielleicht ein anderer als wenn du noch der Jünger dabei wärst?
00:57:03: Was ich dann mal finde wie gesagt das waren jetzt meine fünf Momente.
00:57:06: hier sind wir jetzt wirklich am ... am Ende, was mir zum letzten Moment noch so eingefallen ist.
00:57:13: Und das wird nochmal wenn ich das betrachte... ... finde ich das nochmal krass weil wir reden jetzt hier über Amateur-Sport irgendwie aus einer Hobbykicker mäßig, Kreisliga oder in so einer Freitagsabendsrunde wie du es beschrieben hast.
00:57:31: Auf der anderen Seite finde ich, wenn wir über Profi-Sports reden habe ich da noch mal gedacht So bock krass.
00:57:38: Wir haben ja schon mal eine Folge über LeBron James gesprochen, den Basketballer.
00:57:47: Was Titmar wie Alte ist?
00:57:51: Also der geht jetzt also die Neue... Die neue... Die neuneu...
00:57:55: Naja,
00:57:57: er ist einundvierzig!
00:57:58: Okay.
00:58:00: Er ist einunvierzig aber und das finde ich krass Ähm, der geht jetzt in seine und nicht letzte, er hat sein Frage nochmal um zwei Jahre verlängert.
00:58:10: Der geht in seine nächste Profisaison.
00:58:12: also der drei Profi-Sport seitdem er... Also gut das ging ja dann, das geht auf den College los.
00:58:17: wahrscheinlich seitdem ich denken kann aber zumindest mal seitdem man achtzehn, neunzehnt ist spielt er auf allerhöchsten Niveau betreibt der Profi Sport und zu früher.
00:58:27: Also klar man neigt dann immer dazu, ja die verdienen so viel Geld.
00:58:30: Dann sollten wir es auch.
00:58:31: aber das hat nicht nur was damit zu tun wie für Geld du kriegst.
00:58:34: auf jeden Fall Eigendisziplinen muss du selber für dein Körper machen.
00:58:37: also ich meine wenn der jetzt auf ein Spiel fälscht der spielt ja nicht gegen einundvierzig jährige der spielte gegen achtzehn jährigen neunzehnte zwanzigeriege zweienzwanzierige.
00:58:47: Das finde ich dann schon noch mal so eine Perspektive.
00:58:49: Ich bin doch nicht ein und vierzig Und ich hab das schon so krass gemerkt.
00:58:55: Also quasi wie viel Eigendisziplin, wieviel muss der eigentlich mehr tun als seine Mitspieler?
00:59:03: Die gefühlt seine Söhne seinen Gründen, also er spielt ja oder hat bis letztes Jahr sogar mit seinem Sohn in einer Mannschaft gespielt ist ja einmalig im Profisport.
00:59:11: aber das war vielleicht dann doch schon mal eine Persönlichkeit wo ich dachte so Ey!
00:59:16: Das hat nichts damit zu tun ob die jetzt viel Geld verdienen wenig Geld verdient.
00:59:19: Aber da ist es geworben allergrößten Respekt davor wie man schaffen kann mit einundvierzig.
00:59:24: Wirklich noch Profisporturben zu treiben, wie selber musst du den kompletten Alltag eigentlich danach rausgelegt haben?
00:59:32: Ja und vielleicht spielst doch dann selber ja anders als jetzt noch vor zwanzig Jahren.
00:59:36: ist nicht Ronaldo auch in so einer magischen Grenze irgendwie gerade?
00:59:40: Ich hätte sogar fast gesagt was ich Google mal grade aber ich hätte fast gesagt dass er genau so alt ist.
00:59:45: schauen wir mal Ronaldo ist einviertig.
00:59:53: Das gleiche Alter.
00:59:56: Da merkt man es ja schon, dass er nicht mehr der Gleiche ist wie jetzt irgendwie mit Reisig oder so.
01:00:00: Merkt man bei LeBron James auch aber trotzdem auch da.
01:00:03: und ich habe mal eine Doku gesehen und das ist wirklich krass!
01:00:06: Ich weiß nicht ob ich schon mal erzählt hab in einer Folge.
01:00:08: Ich habe meine Doku sehen wie Christiano Ronaldo seinen Arbeitsalltag Aber nicht so Arbeitsalltag, also sein Alltagsstrukturiert.
01:00:16: Und das ist schon wirklich krass!
01:00:18: Also der... Das ist nicht so irgendwie wie wir abends, oh wir sind müde und jetzt gehen wir ins Bett oder wir sind nicht müde, dann gucken wir mal eine Runde Fernsehen oder lesen ein Buch.
01:00:27: Der hat komplett jeden Tag getaktet um wieviel Uhr er ins Bett geht?
01:00:31: Wieviel uhr er aufsteht?
01:00:32: Was er für einen Schlafrhythmus hat?
01:00:34: Er schläft nicht danach durch, Der hat einen Schlafritm, der nach Fußball spielen geht.
01:00:40: Also er schläft quasi zwei Stunden?
01:00:44: Er denkt schon ein bisschen länger, aber du hast ja eine Halbzeit und musst dich warm machen, bullying off oder so.
01:00:49: Also sagen wir mal, der denkt in zweieinhalb Stunden.
01:00:52: Das heißt, er schlägt zweieinhhalb Stunden, dann ist er zweienhalb Stunden wach, dann schläft er zweieineinhalb Minuten damit sein Körper perfekt auf diese Leistungsfähigkeit für dieses Momentum vorbereitet wird.
01:01:01: Und das ist jetzt nur so ein Beispiel... Ich weiß gar nicht, wo die Doku war.
01:01:05: Aber sie war ziemlich beeindruckend und das geht dann wieder mit Ernährung umgeht wie der also quasi wirklich so diese körperliche Leistungsfähigkeit auf das Maximum hoch.
01:01:16: Und da muss man sagen... Da blicke ich ähnlich wie bei LeBron James drauf.
01:01:21: Also egal was man davon hält ob man sagt ist ein Selbstdarsteller oder das zu viel.
01:01:27: Egal was man von dieser Perspektive hält.
01:01:30: Aber erst mal muss man sagen, jemand der es schafft mit einundvierzig noch Profi-Sport zu treiben.
01:01:35: Das ist schon eine krasse Eigendisziplin die man da aufwenden muss, die dann nichts damit zu tun hat um man damit jetzt viel oder wenig Geld vergeben
01:01:42: kann.
01:01:44: Ja absolut ne!
01:01:45: Und die meisten gehen ja dann auch eher was wo sie ihren Körper nicht mehr so stark einsetzen müssen und dann eher auf so eine Trainer-Posten oder so Funktionärs-Posten.
01:01:54: Da muss man an seinen Körper nicht nur eigen setzen kompetitiv sondern da geht's dann einfach nur noch um das Brain
01:02:00: Genau zu sein
01:02:01: und zu repräsentieren.
01:02:04: Ja,
01:02:06: dann vielleicht abschließend Christian wenn er so jetzt guckst auf das thema der sass sehr fünf schöne schöne episonen gerade noch mal mitgenommen oder uns mitgenommen.
01:02:16: wie guckest du jetzt mit welchem leg guckste denn jetzt auf das tema altern?
01:02:20: Und die nächste die nächste etappe in der du vielleicht zurückgucken wirst und sagst auch mal interessant gibt es wieder levelwechsel.
01:02:30: Also erstmal fühle ich total spannend, weil ... Ich glaube wenn man mich so als Achtzehnjähriger so gefragt hätte im Sinne von der ich stelle immer vor du bist jetzt doppelt so alt.
01:02:40: Mitte Ende Dreißig und dann hast du gesagt oh Scheiße Beste vorbei oder machst ja das nicht mehr und so.
01:02:47: Mittlerweile merke ich was haben wir jetzt und das habe ich in diesem Revue passieren dieser Momente also durch den ersten Mai initiiert?
01:02:54: durch dieses eine Moment hat man gemerkt dieses Also dieser Glückskekspruch, wenn sich eine Tür schließt öffnet sich ne andere.
01:03:03: Die hast du in jedem von diesen Momenten auch erlebt.
01:03:05: also quasi immer, wenn du merkst, hier hört irgendein Episode auf, hier hat irgendeine Facette auf ist total.
01:03:12: diese andere Perspektive.
01:03:13: und du hast ja auch gesagt so dieser Perspektivwechsel der ist gleichzeitig aufgegangen Und das ist sowas so.
01:03:19: In allen von diesem momenten ist jetzt gleichzeitig auch wieder so eine andere Facette.
01:03:22: Du sagst hey die ist ja wahnsinnig cool oder diese betracht uns weiß ich früher nicht.
01:03:27: diesen Blickwinkel hatte ich ja früher nicht Weihnachten mal so zu erleben, dass du denkst hey ist doch cool jetzt auf diese zwei zum blicken und zu sagen wie dieses Momentum gerade gerade genießen.
01:03:37: Und das war dann so... Ich will es nicht sagen, dass ich hier in meinem Ohrensesse mit Whiskey in der Hand oder in so einem Buch da geschrieben habe also sowas jetzt nicht.
01:03:47: aber es war so ein Revue passieren lassen was mit so einer Neugier geendet hat.
01:03:52: so hätte ich mit achtzehn niemals erwartet Wenn ich mit achtzehn so gesagt hätte, hey was sind so die fünf Momente?
01:03:59: Die ich glaube dann mal erleben zu werden wäre es vielleicht ganz andere gewesen.
01:04:02: Klar manche kann man anticipieren, manche nicht.
01:04:06: Aber irgendwie auch mit so einer Neugier in Sinne von Hey!
01:04:09: Ich bin gespannt wenn wir in zehn Jahren unsere tausendste Podcast Folge haben Was für fünf Momen werden wir da aufschreiben und durchdecken Auf einer Seite so einen inneren Frieden und auf der anderen Seite aber auch so ein Neugier.
01:04:24: Hey, was kommt denn da
01:04:25: noch?
01:04:26: Ja bin ich im Kern nämlich auch super spannend weil das immer etwas mit Beginn und Ende zu tun hat natürlich also die einzelnen Lebensphasen und Altersphasen.
01:04:36: Wenn mit einer melancholischen Phase wurde man vielleicht drauf schon und ach wie schade dass das vorbei ist Aber so wie du es beschrieben hast das was anderes ablöst und man dann den Blick auf sich freimachen kann und sagen das sehe Ich jetzt auch und hänge halt nicht an dem ganzen alten.
01:04:48: Das ist glaube ich eine gute Perspektive, um damit besämpftigt und auch zufrieden diesen Lauf quasi mitzubeobachten.
01:04:59: Und davon ja auch teil zu sein im Moment des eigenen Lebens.
01:05:03: Das ist das was ich
01:05:04: mir wünsche dann auch für die Zukunft diese Dinge in ihrer Qualität sehen und genießen zu können Brauchen wir die mit der Schiene im Knopfloch können sagen, dass bestimmte Dinge dann einfach vorbei sind.
01:05:18: So unwiederbringlich und hättest du es nicht mitbekommen und gefühlt und durchlebt, dann wär's... ...nicht da auf der Welt, ne?
01:05:25: Ja und auch so ein Frieden damit zu finden.
01:05:27: Ich meine, wir haben gerade bei Christiane Ronaldo gesprochen.
01:05:30: Und das war ja jetzt die Weltmeisterschaft diesen Sommer.
01:05:34: Und will jetzt keine Ferndiagnose und will kein Hobbypsychologe sein.
01:05:38: und trotzdem Also neben diesen absoluten Respekt vor dieser Selbstdisziplin, die man da aufbringen muss um mit einem Vierzigjahr noch eine Weltmeisterschaft im Profisport treiben zu können.
01:05:48: Fand ich dann schon... Jetzt bin ich doch hier in der Küchenpsychologie und in der Ferndiagnose.
01:05:54: aber hast du so gemerkt wie diese unbedingte Wille dann auch mithalten zu können?
01:05:59: Und das ist jünger und es war dann aus so... Da waren also Momente dabei, die einem so leidtaten!
01:06:05: Also weil natürlich auf einem ganz anderen Niveau.
01:06:07: aber hast du da auch gemerkt, wenn man so in unserem Alter ist und Christiano Ronaldo vor achtzehn Jahren schon kannte.
01:06:14: Da hast du dann natürlich schon gemerkt der spielt dann damit und er legt sich den Ball dann vor und.
01:06:19: Nächst halt schon.
01:06:19: auch bei dem ist es so die Biologie geht nicht vollkommen an ihm vorbei und wenn der jetzt laufduell geht das sieht dann anders aus als für achtzehnt Jahre das dir irgendwie auch so gefühlt so in ihm gemerkt wie ihn dasselbe fuchs wer sich ärgert Und da hab ich auch so gemerkt, dadurch dass ich jetzt altasmäßig nicht weit weg von Christiano Ronaldo bin.
01:06:39: Auf der einen Seite kann man nachvollziehen weil wir sind auf einem ganz anderen Level aber es ist ja die gleiche Dynamik diese Frustmomente auch fand Aber selber dann diesen inneren Frieden.
01:06:50: Da habe ich dann auch so Ganz aus der Ferne ihn gewünscht.
01:06:54: wenn er irgendwann mal nicht mehr Fußball spielt sich hoffen Mal das du in irgendeiner Form neben all dem Geld auch damit deinen inneren frieden findest Dass du jetzt nicht mehr mit Vierundvierzig bei der nächsten Weltmeisterschaft auch noch mitspielen musst und das Gefühl hast, du musst jetzt unbedingt alles mithalten.
01:07:09: Du musst es allen nochmal beweisen!
01:07:12: Ja, das ist sicherlich schwierig, wenn man aus so einer sehr exponierten Position sich zurück in die Reihe oder sowas bewegen muss, wobei klar... Die sind natürlich immer weiter exponiert.
01:07:22: Aber was ist eine neue Phase?
01:07:23: Und da musst dann auch Ronaldo klarkommen mit seiner neuen Phase, ne?
01:07:28: Sehr gut!
01:07:29: Genau ich würde sagen Machen wir einen Deckel drauf.
01:07:34: Wir haben über das Thema Alter gesprochen, spannende Folge und ich würde sagen beim nächsten Mal bringst du uns wieder ein schönes Thema mit?
01:07:43: Ja genau habe ich schon eins im Petto!
01:07:44: Du wirst dich sehr freuen wenn wir darüber quatschen.
01:07:46: Also wir müssen vielleicht die Farbredung machen.
01:07:48: vielen Dank an alle fürs Zuhören denn wir freuen uns über Post und viel Spaß.
01:07:53: alles Gute bis bald Christian!
01:07:55: Bis bald.
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